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Dieser Blog ist fuer alle Verwandten, Bekannten und Freunde, die wissen wollen, wie es mir geht und sehr gerne erfahren wuerden, an welchen Orten ich mich rumtreibe und was ich alles erlebe!

Alter: 18
aus: 39590 Tangermuende
 
Schule: Diesterweg Gymnasium in Tangermuende


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Der Anfang meiner Reise

Meine Reise begann am 27/Juli/2016 in Tangermuende. Den Tag davor musste ich gluecklicherweise noch arbeiten (fuer die, die es nicht wissen: Ich kellnere im Schloss und das immer bis in die Nacht hinein) und packte so nach der Arbeit, also ca. um 01:00Uhr meine Sachen. Ich war viel zu aufgeregt, um ueberhaupt ansatzweise schlafen zu koennen. Letzendlich habe ich ein wenig "gedoest" und stand 03:30Uhr auf, um mich auf den Weg zum Zug zu machen. Ca. 09:00Uhr war ich in Frankfurt am Flughafen angekommen. Als ich dann spaeter durch die Sicherheitskontrolle und mit zahlreichen Umwegen beim Check-In angelangte, war ich froh ueber die Organisation des Flughafens Frankfurt, denn es sollte noch anders kommen.Es war nur ein Zweistundenflug nach Helsinki, bei dem alles glatt verlief. Auch in Helsinki konnte man sich zurechtfinden. Der Flug nach Miami war viel anstrengender: Im Flugzeug stellte ich entsetzt fest, dass der Flug ungefaehr zehn Stunden in Anspruch nehmen sollte. Da ich den Flug erst kurzfristig zwei Tage frueher gebucht hatte, war natuerlich klar, dass ich mit der ganzen Aktion ins kalte Wasser springe. Die Sitze waren unbequem, mein Sitznachbar roch nach Kaesefuessen, aber zum Glueck gab es gute Filme.Endlich angekommen auf dem Flughafen in Miami, dachte ich mir: "Gut, nur noch in ein Flugzeug steigen, dann hast du es endlich geschafft." Tja, so einfach war das aber nicht. Die USA haben eine eigenartige Regelung, dass man ein Zertifikat braucht, um in dieses (anscheinend heilige) Land einzutreten. Dieses ESTA-Zertifikat hatte ich sogar kurzfristig genehmigt bekommen und dachte mir deshalb: "Leichtes Spiel." Aber nein, man musste sich noch einmal registrieren. Als ich das dann getan habe, musste ich mich an eine unfassbar lange Schlange anstellen. Diese Schlange schluckte locker 60 Minuten meiner kostbaren Zeit. In der Hoffnung meinen Flug noch zu schaffen, rannte ich los. Aber der Flughafen war so unuebersichtlich, dass ich mich nicht zurechtfand. Zudem schickten mich (gefuehlt) saemtliche Besatzungsmaechte des Flughafens hin und her, sodass ich dadurch auch noch Zeit verlor. Zehn Minuten bevor mein Flug startete, hatte ich mein Gate gefunden, aber die Stewardess war sehr ungnaedig und ließ mich nicht mehr in mein finales Transportmittel. Jetzt musste mein Flug umgebucht werden und auch vor dem Schalter fuer Umbuchungen war eine riesige Schlange. Neben mir stand ein (sichtlich) junges Maedchen (wie sich spaeter rausstellte, war sie gerade mit ihrem Studium fertig, also schon einige Jaehrchen aelter als ich). Sie war blond, duenn und hatte blaue Augen. Eine Deutsche. Ich denke, wir haben beide nur eine Zeit gewartet bis endlich einer von beiden anfangen wuerde zu reden. Als wir dann ins Gespraech gekommen waren, stellte sich heraus, dass Madlin auch zu spaet beim Check-In angelangt war. Glueck im Unglueck, dass wir uns gefunden hatten, denn der naechste Flug hob erst exakt 24h spaeter ab. Es war kalt und zu unserem Wohlergehen bot uns eine nette Stewardess (diese gibt es anscheinend nicht oft) Decken an. Die Deckenmase muessen wir hier nicht ausfuehrlich erklaeren, aber ihr koennt euch sicher vorstellen, dass mein kleiner (-wohl eher nicht-) Koerper dort nicht zugedeckt werden konnte. Aber auch diese 24h gingen mit 3$-Bananen und 5$-Wasser irgendwann vorbei. Die Ausblicke vom Flugzeug aus waren atemberaubend und alle Umwege wert. Ich hatte gluecklicherweise bei 2/3 Fluegen einen Fensterplatz. Nach 58h Reisen war ich dann letztendlich auch angekommen und wurde herzlich empfangen. Die Bilder geben euch sicher einen Eindruck und verzeiht meine Rechtschreibung, aber Bolivien hat, weder Umlaute, noch ein sz.Liebe Gruese Eure Laura

18.7.16 18:00, kommentieren