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Dieser Blog ist fuer alle Verwandten, Bekannten und Freunde, die wissen wollen, wie es mir geht und sehr gerne erfahren wuerden, an welchen Orten ich mich rumtreibe und was ich alles erlebe!

Alter: 19
aus: 39590 Tangermuende
 
Schule: Diesterweg Gymnasium in Tangermuende


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Meine ersten Eindruecke

Man kann gut sagen, dass ich sehr zerstoert war, als ich hier ankam. Auf dem Weg vom Flughafen zum Haus in Santa Cruz, sah ich so viele Menschen. Menschen, die auf der Strasse lagen, mit einer Decke, und versucht haben zu schlafen. Oder unvollendete Haeuser, weil die Menschen irgendwann kein Geld mehr hatten weiterzubauen. Ueberall auf der Strasse versucht man Geld zu machen. Die Shops, die hier aufgebaut sind, sieht man ueberall. Entweder dort steht Moccochinchi (,der sehr eklig ist, denn Pfirsich wird eingekocht und das Gekochte ist dann der Moccochinchi) oder es wird Essen oder Empanada angeboten. Zum Essen und Trinken hier kann man nicht viel sagen. Die Getraenke sind viel zu sues, aber die Saefte sind sehr gut, da Fruechte billig sind. Limonade ist hier mein neues Lieblingsgetraenk und die gibt es auch jeden Tag. Empanadas, die haeufig mit Kaese gefuellt sind, gibt es hier an jeder Ecke und ich mag sie nicht, weil der Kaese und die Milch hier unglaublich eklig sind. Ich vermisse gelben Kaese (hier ist er weiss) und Tetrapak-Milch (hier wird die Milch in Tueten gefuellt). Wenn man mit Auto auf der Strasse faehrt, gehen Leute, meistens Kinder, zu den Autos und bieten verschiedene Sachen an. Unter anderem auch Saefte in Tueten und hierbei koennt ihr euch tatsaechlich die Tueten vorstellen, die wir in Deutschland zum Stulleneinpacken nutzen. Alles ist laut und dreckig. Hier regnet es selten und es gibt sehr viel Staub, der nebenbei gesagt seinen Weg ueberall hin findet. Um zum Thema Essen zurueckzukommen: Hier isst man viel Reis, frittierte Kartoffeln und vor allem Haehnchen. Als Vegetarier kommt man hier nicht weit, aber ich ernaehre mich hauptsaechlich von Reis und Kartoffeln. Ich freue mich sehr auf Nudeln mit selbstgemachter Tomatensosse, wenn ich wieder in Tangermuende bin. Und auf Hygiene. Es ist unvorstellbar, wie wenig Wert die Menschen auf Hygiene legen. Im Grunde genommen gar keinen. Die Fruechte liegen offen, kurz gesagt: alles liegt offen rum. Sei es Gemuese, trinken, sogar Fleisch wird an offenen Staenden verkauft. Zum Preis: Bolivien ist sehr billig. Ein Mittagessen kostet 10Bolivianos. Das sind ungefaehr 1,20Euro. Bald folgt, was ich in La Paz erlebt habe. LG Laura

21.7.16 15:50, kommentieren